Online Lernen für Juristen

Vor ca. drei Jahren ist meine Dissertation mit dem Titel „Online Lernen für Juristen“ erschienen. Im Online-Magazin JurPC hat sich inzwischen endlich jemand erbarmt, das Werk zu besprechen. Dass die Arbeit kein Blockbuster wird, hatte ich durchaus erwartet. Aber drei Jahre bis zur ersten Rezension … nun gut, ich will nicht jammern.

Immerhin beschwert sich Schwarz in seinem Beitrag nicht darüber, dass meine Arbeit veraltet sei und ich mich darin nicht um Facebook, Twitter, Tumblr, Google Docs, Etherpad, Pinterest und anderes neumodisches Spielzeug gekümmert hätte. Das wäre unfair gewesen, denn als ich die Arbeit schrieb (2005/06), waren Blogs und Wikis noch das Höchste der Gefühle, und zum Zeitvertrödeln haben Spiegel Online und Co. völlig ausgereicht.

Schwarz‘ Beitrag ist angenehm distanziert geschrieben. Eigene Vorschläge des Autors, das Thema anzugehen und Anwendungen zu entwickeln, fehlen aber. Ich selbst beobachte den Markt der Online-Lernanwendungen für Juristen immer noch und stelle fest, dass sich seit meiner Dissertation eigentlich nichts Wesentliches geändert hat. Und das, obwohl nach wie vor ein erheblicher Markt vorhanden ist – gerade die Online-Akzeptanz in der Zielgruppe ist stark gestiegen – und die technischen Möglichkeiten ganz andere sind als noch vor fünf Jahren. Seit Beginn meiner Selbstständigkeit arbeite ich deshalb an einem eigenen Online-Angebot, mit dem Juristen gerne und erfolgreich lernen. Wer sich dafür interessiert und mitmachen möchte, darf gerne mit mir Kontakt aufnehmen.


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