comp/lex Marketing Teil I: Was verkaufen wir eigentlich?

In dieser Beitragsreihe gibt Ihnen unser Marketing Manager Manuel einen Einblick, wie wir tolle Mandant:innen gewinnen und uns von anderen Kanzleien abheben wollen (und das auch schaffen). Teil I handelt von der ganz grundsätzlichen Frage: Was verkaufen wir eigentlich?


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Was verkaufen wir?

So eine dämliche Frage, werden Sie jetzt denken. Wir verkaufen Beratung im IT- und Datenschutzrecht, was sonst?

So einfach ist es nicht. Oder besser gesagt: So trocken ist es nicht. Wenn Sie sich einen Eisbecher kaufen, würden Sie ihn dann in einer Glasvitrine ausstellen und sich an seinem Anblick erfreuen? Oder würden Sie ihn Löffel für Löffel genießen, bis Ihr Heißhunger überwunden ist?

Rechtsberatung und Eiscreme sind sich gar nicht so unähnlich. Nicht weil beide kühl und überteuert sind – sondern weil beide ein Gefühl transportieren. Eiscreme macht glücklich. Und Rechtsberatung?

Das ist die Krux an der Sache. Rechtsberatung wird mit Vielem assoziiert, aber bestimmt nicht mit einem Glücksgefühl. Niemand geht gerne zum Zahnarzt, aber besser als Karies ist es allemal. Und niemand geht gerne zum Anwalt – aber besser als verklagt zu werden ist es allemal. Dieses angenehme Gefühl von Sicherheit ist es, was wir eigentlich verkaufen sollten. Aber darin sind Kanzleien nicht gut.

„Mama, ich will nicht zum Anwalt“

Zugegeben, vor Schmerz schreiende Patienten hatten wir in unserer Kanzlei (bisher) noch nicht. Und das hat einen einfachen Grund: Im Gegensatz zur Zahnmedizin kommt die Rechtsberatung ohne Zangen, Spritzen und Bohrer aus. (Wenn wir etwas ziehen, dann der Gegenseite das Geld aus den Taschen, hehe.)

Warum ist Rechtsberatung dennoch kein Vergnügen? „The products suck! There’s no sex in them anymore!“, sagte mal der CEO von NeXT über Apple. Das trifft auch auf Rechtsberatung zu. Manche Anwält:innen mögen sexy sein (wenn man auf Bügelfalten und Haargel steht), aber Rechtsberatung ist es nicht. Für gewöhnlich ist Rechtsberatung ziemlich trocken.

Das war wahrscheinlich schon immer so. Rechtsberatung war immer notwendig, deshalb hat sie sich immer gut verkauft. Aber das macht keinen Spaß – weder uns, noch unseren Mandant:innen. Wir wollen Rechtsberatung, die unseren Mandant:innen und uns ein gutes Gefühl gibt. Wie schaffen wir das?

Rechtsberatung zum Entspannen!

Wenn Rechtsberatung Ihr Leben anstrengender macht statt entspannter, dann läuft etwas falsch. Unser größter Wunsch ist, dass unsere Mandant:innen entspannt Ihrer Arbeit nachgehen können und möglichst wenig Zeit (und Energie) für Rechtsberatung aufbringen müssen. Das heißt, dass unsere Lösungen rechtliche Sicherheit bieten und gleichzeitig so einfach wie möglich umsetzbar sein müssen. Und es betrifft unsere Arbeitsweise: Nur wenn wir effizient arbeiten und uns mit der Lebenswelt kleiner IT-Unternehmen sehr gut auskennen, können unsere Mandant:innen entspannt mit uns zusammenarbeiten.

Rechtsberatung, die sicher ist!

Klar, Rechtsberatung muss rechtlich sicher sein. Aber ist nur ein Teil des Sicherheitsgefühls, das wir verkaufen. Rechtsberatung muss auch wirtschaftlich zuverlässig sein. Es bringt Ihnen nichts, sich rechtlich abzusichern, wenn Sie nach der nächsten Anwaltsrechnung Insolvenz anmelden müssen. Das ist der Grund, weshalb wir so gerne auf Festpreise setzen und so sehr darauf achten, dass alle Leistungen (soweit möglich) im Voraus abgeklärt sind. So können Sie sich nicht nur rechtlich, sondern auf wirtschaftlich auf uns verlassen.

Und auch als Menschen müssen wir zuverlässig sein. Das ist eine Charakterfrage: Wollen wir die schmierigen Typen aus Hollywood-Filmen sein? Oder wollen wir uns mit Dreiteiler und Rolex als etwas Besseres fühlen? Nein, beides wollen wir nicht. Wir sehen uns eher als eine Art Guide, der den Helden, nämlich Ihr IT-Unternehmen, in Ihrer eigenen epischen Helden-Saga an Ihr Ziel führt. (Dazu wird es auch noch einen Blog-Beitrag geben – für die Zwischenzeit ist „Building a StoryBrand“ von Donald Miller mein Buchtipp.)

Rechtsberatung mit Humor!?

Ernst und humorlos sind nicht dasselbe. Wir nehmen Rechtsberatung ernst, aber nicht humorlos. Das macht zum einen unsere Beratung ungezwungener – also weg von „Zahnarzt“ hin zu „Eiscreme“ (bloß ohne Karies). Zum anderen macht es auch uns selbst Spaß.

Wir wollen zeigen, dass Anwält:innen auch nur Menschen sind (ja, wirklich). Rechtsberatung als etwas Übermenschliches oder Unmenschliches zu sehen, macht keinen Sinn. Zwar gingen unsere Memes bisher nicht viral und manche unserer Wortwitze sind echt flach („Warum gründen Kiffer kein IT-Unternehmen? Sie fürchten sich vor Joint Controll!“) – aber wir nehmen selbst unseren Humor mit Humor. Es macht uns einfach Spaß!

Na? Wie sieht’s bei Ihnen aus?

Quälen Sie sich immer noch zum Anwalt wie früher zum Zahnarzt? Oder geht Ihre Rechtsberatung schon runter wie Eiscreme? Schreiben Sie uns!


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