So finden Sie Erfüllung als Anwältin und Anwalt – unsere 10 besten Tipps

Jetzt mal Hand aufs Herz: Ist Ihr Kanzleialltag so, wie Sie ihn sich erträumt haben? Fühlen Sie sich als Anwältin oder Anwalt erfüllt und wertgeschätzt? Oder haben Sie das Gefühl, dass Sie nur in einem gut bezahlten Fließbandjob gelandet sind? Zugegeben, die Arbeit als Anwältin oder Anwalt kann sehr eintönig und ermüdend sein. Deshalb liegt es uns am Herzen, unseren Kanzleialltag mit Sinn zu füllen. Darin hat comp/lex inzwischen über 10 Jahre Erfahrung – Zeit für unsere besten Tipps für mehr Erfüllung im Kanzleialltag!


Ist Ihr IT-Unternehmen datenschutzrechtlich professionell aufgestellt? Besitzen Sie alle DSGVO-relevanten Dokumente – und steht das Richtige drin? Und wie steht es um Ihren Datenschutzbeauftragten (DSB)?

In unserem kostenlosen E-Book beantworten wir die 30 wichtigsten Fragen und Antworten zur DSGVO:


1. Finden Sie Ihr Warum!

Wenn Sie Erfüllung am Arbeitsplatz finden möchten – egal, in welchem Job – dann sollte Ihnen klar sein, warum Sie eigentlich tagtäglich Ihrem Job nachgehen. Das heißt nicht, dass Ihr Job ein Selbstzweck sein muss. Aber Sie sollten zumindest Ihre Antwort auf diese Frage kennen. Gehen Sie Ihrem Job nach, weil er Ihnen echte Freude bereitet? Oder um für Ihre Familie sorgen zu können? Oder geht es Ihnen um Aufstieg, Prestige und Anerkennung? Egal, was Ihre Antwort ist – kennen sollten Sie sie.

Ein Buch, das Sie bei der Suche nach Ihrem Warum unterstützen kann und das wir Ihnen sehr ans Herz legen, ist „Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ von John Strelecky.

Zugegeben, dieser „Tipp“ ist etwas heavy gleich zu Beginn. Aber darauf baut Vieles auf: Sie müssen erst Ihr Warum kennen, bevor Sie an Ihren Werten und Zielen arbeiten können.

2. Bestimmen Sie Ihre persönlichen Werte!

Wenn Ihre Arbeit und Ihre persönlichen Werte nicht miteinander vereinbar sind, dann sind Sie jeden Tag im Konflikt mit sich selbst. Um diesen unangenehmen Zustand aufzulösen, müssen Sie Sich zuerst Ihrer persönlichen Werte bewusst werden.

Werte-Übungen, welche Ihnen dabei helfen, finden Sie haufenweise im Internet, z.B. diese hier. Bei diesen Übungen bekommen Sie meistens eine Werteliste vorgelegt, die Sie zuerst aussortieren und dann nach Bedeutung anordnen. So erhalten Sie Ihre Top-Werte. Wenn Sie die Übung regelmäßig wiederholen, z.B. alle fünf Jahre, dann können Sie die Entwicklung Ihrer persönlichen Werte mitverfolgen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Top-Werte oft in eine sehr ähnliche Richtung gehen, wie beispielsweise Vertrauen, Zuverlässigkeit, Authentizität usw. Probieren Sie es aus!

3. Setzen Sie sich die richtigen Ziele!

Arbeiten Sie täglich auf ein motivierendes Ziel hin? Oder versuchen Sie nur, jeden Tag zu überstehen, um nach Feierabend in Ihr „wirkliches“ Leben zu starten (sofern Sie dann noch genug Energie haben)? Falls das der Fall ist, sollten Sie ein bisschen Zeit in die richtigen Ziele investieren. Helfen kann Ihnen dabei die Ziele-Formel von Michael Asshauer. Der Videokurs zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Ziele vom Ende her denken und mit Ihren persönlichen Werten verbinden.

Ein Buch, das Sie auf der Suche nach Ihren persönlichen Ziele unterstützen kann, ist „The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben“ von John Strelecky. Damit Sie und Ihr Team sich die richtigen gemeinsamen Ziele setzen, empfehlen wir Ihnen „Die 4 Disziplinen der Umsetzung: Strategien sicher umsetzen und Ziele erfolgreich erreichen“ von Chris McChesney & Sean Covey.

4. Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Kaum ein Kommunikationswerkzeug ist so wirkungsvoll wie Storytelling: Indem Sie Ihre Geschichte oder die Geschichte Ihres Unternehmens erzählen, zeigen Sie sich ehrlich, authentisch und mit Ihren Stärken und Schwächen. So schaffen Sie Vertrauen und Verbundenheit – und zwar gegenseitig. Denn mit Ihrer wahren Geschichte gewinnen Sie Mandantinnen und Mandanten, die ähnlich denken und ähnliche Erfahrungen teilen. Das schafft Sympathie und Freude an der Zusammenarbeit!

Und noch ein Tipp aus dem Marketing: Haben Sie keine Angst, Ihre Geschichte wieder und wieder zu erzählen. Erst wenn Sie sich selbst schon damit auf die Nerven gehen, werden Sie von Anderen ausreichend wahrgenommen.

Ein Buch, das uns sehr dabei geholfen hat, unsere eigene Geschichte zu erzählen, ist „Building a StoryBrand: Clarify Your Message So Customers Will Listen“ von Donald Miller.

5. Führen Sie Ihre Mandantinnen und Mandanten an das Ziel ihrer Heldenreise!

Viele Großkanzleien (und auch viele selbstständige Anwältinnen und Anwälte) halten sich selbst für die Helden in der Geschichte ihrer Mandantinnen und Mandanten. Das Gegenteil ist der Fall: In der Geschichte Ihrer Mandantinnen und Mandanten sind diese selbst die Heldinnen und Helden! Und auch Ihnen kommt eine wichtige Rolle zu – nämlich die des Guides, der die Heldinnen und Helden an das Ziel ihrer Reise führt. So wie Meister Yoda für Luke Skywalker. Wenn Sie sich diesen Umstand bewusst machen, dann können Sie Ihre wahre Rolle als Anwältin oder Anwalt einnehmen, ohne sich vor Ihren Mandantinnen und Mandanten als großer Held aufspielen zu müssen.

Mehr zur Heldenreise unserer Mandatinnen und Mandanten erfahren Sie in unserem Beitrag „comp/lex Marketing Teil II: Wir sind der Guide, der Sie ans Ziel führt“.

6. Wagen Sie etwas Neues!

Wir Juristinnen und Juristen sind nicht gerade für unsere Kreativität bekannt. Und das ist auch gut so – ein IT-Vertrag sollte klar verständlich sein und kein malerisches Gedicht. Aber das heißt nicht, dass wir nicht schöpferisch tätig werden sollten. Dank Home-Office und Remote-Kultur ist es heute leichter als je zuvor, als Anwältin oder Anwalt die Kanzlei zu wechseln oder sich selbstständig zu machen. Um so wichtiger ist das Alleinstellungsmerkmal Ihrer Kanzlei: Wenn Sie alles genauso machen, wie die verstaubte Konkurrenz, dann werden Sie sich schwer tun, Mandantinnen und Mandanten zu gewinnen. Und auch Ihre erlebte Sinnhaftigkeit dürfte unter der Austauschbarkeit Ihrer Arbeit leiden.

Wagen Sie deshalb etwas Neues: Vielleicht eine ganz neue Dienstleistung, ein neues Preismodell, einen neuen Vertriebsweg oder eine ganz neue Arbeitsweise. So ziehen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Mandantinnen und Mandanten auf sich – und spüren auch selbst mehr Einzigartigkeit in Ihrer Arbeit.

Ein Buch, das Ihre neuen Wege mit begeisterten Mandantinnen und Mandanten belohnt, ist „Superfans: The Easy Way to Stand Out, Grow Your Tribe, And Build a Successful Business“ von Pat Flynn.

7. Stehen Sie zu Ihren Schwächen!

Anwältinnen und Anwälte sind auch nur Menschen. Ja, wirklich! Und als Menschen haben wir Stärken und Schwächen. In der Rolle der scheinbar makellosen Anwältin in Kostüm mit hohen Schuhen oder des Anwalts mit Rolex und Dreiteiler würden wir uns nicht wohlfühlen, weil diese Rolle einfach nicht zu unseren Persönlichkeiten passt. Und unsere Mandantinnen und Mandanten würden das sofort merken. Deshalb möchten wir authentisch sein und dazu gehört nunmal, auch zu den eigenen Schwächen zu stehen – und das sollten Sie ebenfalls tun.

Wie Sie Ihre Schwächen mit Humor rüberbringen und die Sympathie auf Ihrer Seite wissen, erfahren Sie in „Handwerk Humor: Grundlagen und Geheimnisse der Unterhaltung mit Humor in Film, TV und Radio“ von John Vorhaus.

8. Passen Sie Ihre Arbeit an Ihr Leben an!

Fragen Sie sich einmal selbst: Wie gut passt Ihre Arbeit zu Ihrem Leben? Können Sie von dort aus arbeiten, wo Sie leben möchten? Sind Ihre Arbeitszeiten flexibel genug für Ihre Familie und Ihre Hobbys? Für ein erfülltes (Arbeits-)Leben sollte Ihr Job diesen Anforderungen gerecht werden. Das geht natürlich leichter, wenn Sie flexibel und remote arbeiten können (wie beispielsweise im comp/lex Team), als wenn Sie jeden Tag von neun bis fünf Uhr im Großraumbüro sitzen müssen. Und auch Ihre Arbeitsweise trägt viel zu Ihrem Erfolg und Ihrem Wohlbefinden bei (oder eben nicht). Ein Klassiker, mit dem Sie das Pareto-Prinzip und die Parkinsonschen Gesetze einzusetzen lernen, um mehr von Ihrem Leben zu haben, ist „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ von Timothy Ferriss.

9. Gönnen Sie sich Pausen!

Genau wie Ihre Muskeln muss sich auch Ihr Kopf entspannen können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie regelmäßige Pausen einplanen, um Ihrem Geist die Ruhe zu geben, die er braucht. Ein einfacher Weg, um genug Pausen einzulegen, ist die Pomodoro-Methode, bei der Sie zwei Stunden lang viermal je 25 Minuten arbeiten und dazwischen je fünf Minuten Pause machen. So bekommt Ihr Kopf die Ruhe, die er benötigt, und Sie fühlen sich frisch, fokussiert und erfüllt. Noch mehr Fokus erreichen Sie mit „Eat that Frog: 21 Wege, wie Sie in weniger Zeit mehr erreichen“ von Brian Tracy.

Hin und wieder brauchen auch Sie eine größere Pause – vielleicht einen langen Urlaub oder sogar ein Sabbatical. Falls Sie noch Inspiration brauchen, wo Sie Ihre Auszeit verbringen möchten, können wir Ihnen die Couchsurfing-Bücher von Stephan Orth sehr ans Herz legen!

10. Haben Sie Mut zu Veränderung!

Wieviele der oben genannten Tipps können Sie in Ihrem aktuellen Job umsetzen? Dürfen Sie Ihre Mandantinnen und Mandanten persönlich und authentisch auf ihrem Weg begleiten? Können Sie arbeiten, wann und wo Sie wollen? Und am allerwichtigsten: Fühlen Sie sich in Ihrer Arbeit erfüllt?

Falls nein, dann sollten Sie Ihre Lebenszeit nicht länger in einen Job investieren, der gar kein Teil Ihres erfüllten Lebens ist. Haben Sie Mut zu Veränderung! Egal, ob Sie als Barkeeperin, Jogalehrer oder Rechtsanwältin (m/w/d) im IT-Vertragsrecht in Teilzeit arbeiten möchten – irgendwo da draußen lauert Ihr Traum-Arbeitsplatz auf Sie.

Alles klar?

Wir hoffen, dass auch Sie den Arbeitsplatz finden, der perfekt zu Ihnen und zu Ihrem Leben passt. Oder sind Sie noch auf der Suche? Schauen Sie doch mal bei unseren offenen Stellen vorbei!


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